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Meine Reise nach Afrika |
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Ryszard Kapuscinski
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Nachdem wir kurz bei James zuhause waren fuhren wir zu viert zum Victoriasee
und segelten dort Laserjollen. Der Victoriasee ist das größte
Binnengewässer Afrikas und das Wasser ist sehr warm.
James und Simone hatten unseren Aufenthalt in Uganda sehr gut vorbereitet,
sodaß wir eine ganze Menge von diesen wunderschönen, unbekannten
und geheimnisvollen Land zusehen bekamen viel kennengelernt haben.
Nach unser ersten Nacht bei James fuhren wir am Sonntag, den 19. September 2004, mit zwei Landrover, der eine wurde noch Samstag repariert, nach Jinja zur Nilquelle. In Deutschland habe ich noch nie gehört, das jemand von der Autowerkstatt vorbei kommt, sich das Problem anschaut, denn Wagen mitnimmt und am nächsten Morgen wieder fertig vor die Tür stellt. James hatte uns dort ein kleines Hotel, http://www.kingfishersafaris.net/, direkt am Victoriasee neben der Nilquelle gebucht. Da James und Simone am Montag wieder arbeiten mußten fuhren beide noch am Abend zurück und Claudia und ich blieben für zwei Nächte dort.
Zur Gallerie JinjaDer Nil fließt an vielen Stellen gemächlich vor sich hin, aber an einigen Stellen gibt es Strömungen und Wasserfälle die mit jeden Olympischen Wildwasserkanal mithalten können. Genau an solch einer Stelle hatten wir am Montag, den 20. September 2004, unseren Tremin mit dem örtlichen Organisator, adrift, einer Wildwasserfahrt in einem Achtmannschlauchboot. Die Fahrt dauert sieben Stunden, wir sind unzähligen Male geflipt, gekentert, und haben dabei eine wunderbare Tier- und Pflanzenwelt am Nil kennengelert. Leider trug meine Claudia unzählige blauen Flecken davon. Wir beide hatten einen tierischen Sonnenbrand und ich mußte leider feststellen, das auch ein Digitalfotoapperat im Sicherheitsboot nicht vor Nilwasser sicher sind. Nichts ging mehr.
Zur Gallerie adriftNach zwei Bier lagen Claudia und ich um 20:00 Uhr im Bett und haben 12 Stunden geschlafen.
Am Dienstag, den 21. September 2004, fuhren
wir mit unseren Landrover, rechtsgesteuert auf der linken Straßenseite,
nach Kampala zurück. Selbst die schlechteste deutsche Straße
gleicht in Uganda einer Autobahn. In Uganda gibt es viele Minibusse und
deren Fahrer sind nicht wirklich schlechte Autofahrer, sie fahren nur
sehr kreativ. In der Hauptstadt Kampala gibt nur zwei Ampelanlagen, dafür
aber eine Unmenge an Kreisverkehren und durch die neue Verkehrsführung
jeden Tag neue Einbahnstraßen und Baustellen.
Ich sollte am Abend auf dem Sportplatz der Universität von Kampala
eine Karate-Do Trainingseinheit geben. Die Luft war sehr angenehm.
Da Uganda am Äquator liegt gibt es keine Dämmerung. Innerhalb einer halben Stunde ist es dunkel ober am Morgen hell. Um 19:00 Uhr war es schon so dunkel, daß wir das Training beendeten.
Claudia zeigte mir am Mittwoch, den 22. September 2004, die Innenstadt von Uganda um am Abend feierten wir Simones runden Geburtstag. Zu diesen Geburtstag kamen viele Arbeitskollen von Simone und James. Auch der deutsche Botschafter Dr. Alexander Mühlen war dort. Wir unterhielten uns über Uganda und Karate-Do in Uganda. Der Bortschafter Dr. Alexander Mühlen unterstützt finanziell den Aufbau eines Karatedojos in Kampala und er begrüßte unseren Einsatz für diesen Sport in diesem Land. Das Grundstück für das Karatedojo hatte die Östereichische Botschaft erworben und dem Verein zur Verfügung gestellt.
Zur Gallerie GeburtstagJohn Odyek vom Kampaler Karate-Dojo zeigt mir die Baustelle für das neue Karatedojo am Donnerstag, den 23. September 2004. Danach fuhren wir zur Luzira-Secondary-School um dort den Direktor und Bezirksvorsitzenden James zutreffen. In dieser Schule sollte am kommenden Wochenende der Karatelehrgang stattfinden. Für den Lehrgang wurde ein Klassenzimmer leer geräumt, da es in Uganda keine Turnhallen in unserem Sinne gibt. Auch das Klassenzimmer war noch unseren Vorstellungen eher eine große Holzhütte mit Dach und Fenster ohne Scheiben. Der Boden ist aus Beton und zwischen den einzelnen Gebäude gibt es nur festgestampfte rote Erde, die sich bei Regen, und wir hatten Regenheit, in Schlamm verwandelt. Die Toiletten und die zentrale Wasserstelle der Schule entsprechen kaum deutschen Standard, vielleicht kann man das mal etwas machen. Der Direktor der Schule und gleichzeitiger Bezirksvorsitzende, James ...., ließ die Turnhalle mit dem roten Teppich aus seinen Büro auslegen. James besorgte von der GTZ die ugandische Nationalflagge und der Botschafter Dr. Alexander Mühlen überließ uns die deutsche Nationalflagge.
Der Karatedo-Lehrgang startet am Freitag, den 24. September 2004, und ich muß noch eine Menge Besorgungen für den Lehrgang machen. Im Supermarkt Wasser und Trinkbecher für die Teilnehmer besorgen, für das Kindertraining Ballons kaufen und ein Trainingsablaufplan:
Karate-Do-Training
Friday:
17h00 – 17h30 official welcome
17h30 – 19h00 Karate-Do
Saturday:
09h30 – 10h30 Kihon (different kinds of stands, blocks and kicks)
short break
10h30 – 12h00 Kumite (different ways)
12h00 – 13h00 Explore Karate (for young people)
break
14h30 – 16h00 Kata (Gangaku)
short break
16h00 – 17h30 Kata-Bunkai (Gankaku in practice)
Sunday:
10h00 – 12h00 Karate-Do (repatition, ask your questions)
Yame!
muß erstellt werden und meine Begrüßungsrede:
How are you?
My name is Stefan Larisch. I am from Germany and I thank you that I can
practice Karate-Do with you. Karate-Do I practice since 24 years and my
styl is Shotokan. I teach the Karate-Do-team of the university of Essen
in Germany. There are different styl of Karate-Do all over the world,
but it is one family. I hope I can teach you something about my Karate-Do.
In the Karate-Do-Trainingslan you can see the different ways of Karate-Do.
Yesterday John Odyek and I drove to the place for the new Kampala-Kartate-Dojo.
Verry nice. I am impressed. We thank the Austria Embassy for the money
for the groung for the new dojo and we thank the German Em bassador Dr.
Alexander Mühlen for the fonds for the dojo building.
James Macbeth has good conections to the german Baumarkt OBI, thank you.
I say many thanks also to James Macbeth for his friendly way, he told
me a lot about the people and the country of Uganda,
I will finished with
Uss
ist auch noch nicht fertig.
Das umfunktionierte Klassenzimmer zum Karatedojo füllt sich am Abend schnell mit mehr Zuschauern und Karateka als wir alle gedacht hatten. Durch die aufgehängten Nationalflaggen von Deutschland und Uganda kommt eine feierliche Stimmung auf. Auch die örtliche Presse ist anwesend. Nach den Eröffnungs- und Willkommensreden auch meinerseits beginnt das Karatetraining.
Zur Gallerie Karate-Do![]() |
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An dem Training nehmen ca. 40 Karateka teil. Von ganz neuen Anfänger
bis hin zu Schwarzgurten.
Mit Shotokan, Goyo-Riyu und koshinko.. sind als Stil verteten. Der jüngste
Teilnehmer ist vielleicht gerade mal acht Jahre und der älteste um
die fünfzig. Nach der Gymnastik beginnt die Grundschule (Kihon) mit
verschiedenen Techniken. Danach folgt Partnertraining (Kumite). Die Zeit
geht sehr schnell rum und so wird das Training als es um 19:00 Uhr dunkel
wird beendet. Alle Teilnehmer versprechen am Samstag, den 25.
September 2004, wieder zum Training zu erscheinen.
Das Training begann um 09:00 Uhr und endete erst nach mehreren Trainingseinheiten
um 17:30 Uhr. Die meisten Karateka haben alle Trainingseinheiten mitgemacht.
So eine Begeisterung für mein Karatetraining habe ich in Deutschland
noch nicht erlebt. Nach dem Training trafen sich die Trainer aus den Vereinen
und wir uns zum gemeinsamen Pizzaessen im Hotel in Kampala. Ich schlief
wie ein Stein in meinem Bett unter dem Moskitonetz und freute mich schon
auf den Sonntag, den 26. September 2004, wenn
wieder alle Karateka kommen und wir unseren Lehrgang beenden. Nach dem
Training wurden wieder viele Reden gehalten und Gastgeschenke ausgetauscht.
Anschließend wurden noch eine Unmenge an Fotos mit verschiedenen
Fotoapparaten und Gruppenzusammenstellungen gemacht.
Selten war ich so ausgelaugt aber auch glücklich nach einem Karatelehrgang.
Den Nachmittag verbrachte ich mit meiner Claudia in aller Ruhe am Haus.
Wenn man schon in Uganda ist, kann man auch am Montag, den 27.
September 2004, schottische Volkstänze üben. Dafür
hatten uns Simone und James zu einen gemütlichen Abend zu Freunde
mitgenommen. Claudia und ich können zwar viele Standarttänze,
aber schottischer Volkstanz gehörte nicht zu unserer Ausbildung.
Beim schottischen Volkstanz geht es sehr gesellig und lustig zu. Jeder
neue Tanz wird von einem Tanzleiter erklärt und dann einmal langsam
ohne Musik getanzt. Mit Musik und viel Enthusiasmus geht es dann an den
Tanz. Selten haben wir so schön verkehrt getanzt und doch hatten
wir alle viel Spaß. Nach anderthalb Stunden war auch das überstanden.
Von den GTZ-Mitarbeitern wir am Dienstag, den 28. September
2004, im Sozialministerium in Kampala im Beisein vom Sozialminister
und mehreren wichtigen Person aus der ugandischen Politik eine mulimedia
CD für Jugendliche vorgestellt. Die CD, JoBoYo – Job &
Business Opportunities for Young People in Uganda - Opportunities for
a better future, zeigt Schulabgänger welche Möglichkeiten sie
mit ihrer Schulausbildung in der Arbeitswelt haben.
Am Abend wurde Sara, eine Mitarbeiterin von James, mit einer Party bei
James verabschiedet. Sara geht zurück nach Kanada.
Da wir am nächsten Morgen, Mittwoch, den 29. September 2004, die Fahrt nach Fort Portal geplant hatten, gingen wir nicht ganz so spät ins Bett. Für die 320 km von Kampala nach Fort Portal braucht man ca. 6 Stunden Fahrzeit, da ein gutes Stück der einzigen Verbindungsstraße noch nicht fertig gestellt ist. Ca. 60 km mit durchschnittlich 30 km/h muss man auf einer Behelfsdschungel-Strasse fahren. Dort wohnten wir in einem wunderbar gelegenen Gästehaus. Fort Portal liegt etwa 1500 m über NN.
Dort gibt es brau-weiße und schwarz-weiße Kühe wie in der Schweiz. Wenn man auf der Terrasse sitzt, die Augen schließt und die die Kühe hört, glaubt man kaum, dass man soweit von zuhause weg ist.
Hier ist es deutlich kühler als in Kampala und es gibt fast keine
Moskitos. Hier in Fort Portal trafen wir drei Medizinstudentinnen aus
Berlin die sich unseren Ausflügen anschlossen.
Am Donnerstag, den 30. September2004, fuhren
wir leider ohne Claudia zum Kibale
National Park. Claudia hatte sich am Morgen einen Lendenwirbel ausgerenkt
und konnte sich somit kaum bewegen.
Im Kibale National Park durchstreiften wir mit einen Führer den Regenwald und fanden wildlebende Schimpansen in den Bäumen. Es waren ca. 3 – 4 Gruppen und ca. 30 Tiere.
Danach ging es zu einen wunderschön im Regenwald gelegenen Badesee.
Am Abend trafen wir uns bei Paul zum Essen.
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Da es Claudia am Freitag, den 01. Oktober 2004, besser ging, fuhren wir mit dem Landrover über eine sehr schlechte Hauptstraße zu den heißen Quellen. Die Fahrt dauerte ca. zwei Stunden und führte uns durch eine wunderbar schöne Landschaft.
An den heißen Quellen wurden wir von einen Führer durch den
Wald geführt und er zeigte uns noch wunderschöne Stellen in
der Wald- und Wiesenlandschaft. Die Rückfahrt war wieder sehr abenteuerlich.
Nach dem gemeinsamen und gemütlichen Abendessen erlebten wir die
Invasion von gerade ausgeschlüpften, fliegenden Termiten. Unendlich
viele Tiere flogen draußen und in unserem Gästehaus herum.
James und die Einheimischen ließen sich nicht erschrecken und verdrückten
zum Nachtisch noch ein paar Termiten. Wer´s mag.
Am Samstagmorgen, den 02. Oktober 2004, fanden
sich nur noch abgefallene Flügel der Termiten überall wieder.
Nach dem Frühstück machten wir uns auf den Rückweg nach
Kampala. Unterwegs streikte leider der Antriebsriemen von der Servolenkung
vom Landrover und wir mussten an einer Tankstelle das Auto reparieren
lassen.
Um 03:00 Uhr schellte am Sonntag, den 03. Oktober 2004,
unser Wecker und wir wurden von James mit dem Landrover zum Flughafen
in Entebbe gebracht. Unser Flugzeug startete pünktlich nach Nairobi,
wo wir drei Stunden Aufenthalt hatten und dann weiter nach Amsterdam flogen.
Als wir um 20:00 Uhr in Frankfurt landeten war unser Gepäck leider
in Amsterdam nicht mit umgeladen worden und KLM lieferte es am Montag,
den 04. Oktober 2004, Freihaus.
Meine erste Afrikareise war ein tolles Erlebnis für mich. Das Land
ist wunderbar schön und die Menschen dort sehr freundlich. Uganda
kann noch jede Hilfe aus Deutschland gebrauchen, so dass meine Frau Claudia
und ich unseren Beitrag dazuleisten werden.

